Verstärkte Forschungszusammenarbeit der EPFL mit Google

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Die EPFL und Google haben ein Forschungsrahmenabkommen für eine vereinfachte Lancierung von Forschungsprojekten auf Gebieten von gemeinsamem Interesse unterzeichnet.

Die Forschungszusammenarbeit zwischen akademischer Welt und Industrie bildet seit Langem ein wesentliches Element des Wirtschaftswachstums. Mit dieser Verbindung können ausserdem die Innovationstätigkeiten gefördert und die Talente von morgen entwickelt werden. Seit 2010 haben die EPFL und Google bei fast 30 Forschungsprojekten mit grosser Wirkung und hohem Mehrwert zusammengearbeitet. Viele davon hatten eine Verbindung zu Laboren der Fakultät für Computer- und Kommunikationswissenschaften. Auf diese Weise konnten innovative technologische Lösungen für komplexe und vielfältige Herausforderungen von heute und morgen gefunden werden.

Um ihre Beziehung noch weiter zu stärken, haben die beiden Institutionen beschlossen, sich durch die Unterzeichnung eines Rahmenabkommens formell zu engagieren und so noch mehr Synergien bei gemeinsamen und miteinander verbundenen Forschungsthemen zu bilden. Dank der Formalisierung der Partnerschaft können in Zukunft weitere vorbildliche Praktiken zu realen Szenarien erarbeitet werden.

«Wir sind überzeugt, dass ein transparenter Ansatz in der Forschung für den Aufbau eines umfassenden Ökosystems entscheidend ist. Davon profitieren alle.»

Dieses Engagement war anlässlich des EPFL-Google Research Day Anfang 2018 bekannt gegeben worden. An dieser Veranstaltung mit fast 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beiden Institutionen wurden Forschungsprojekte zu Themen wie Machine Learning, Verständnis der natürlichen Sprache, Forschungssysteme, Computational Thinking und Optimierung in der Bildung vorgestellt.

«Unser Forschungsansatz hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt: Wir teilen unsere Arbeit immer mehr. Wir sind überzeugt, dass ein transparenter Ansatz in der Forschung für den Aufbau eines umfassenden Ökosystems entscheidend ist. Davon profitieren alle», sagt Olivier Bousquet, Leiter der Abteilung Machine Learning bei Google Research in Zürich.

«Die Rahmenvereinbarung bietet der Fakultät IC eine hervorragende Gelegenheit, ihre Beziehungen zur Industrie weiter auszubauen. Der in unserer Gesellschaft zunehmend wichtiger werdende digitale Wandel bedeutet, dass die EPFL und Unternehmen wie Google zusammenspannen müssen, um für Transparenz und Reproduzierbarkeit der Forschungsdaten zu sorgen. Diese Zusammenarbeit ist auch wichtig für die Nutzung der unvorstellbaren Mengen an verfügbaren Daten und Informationen, um die realen Probleme der Gesellschaft zu lösen und so einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität eines jeden zu leisten», sagt James Larus, Dekan der Fakultät IC.

 

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