25 Jahre Innovationsförderung an der EPFL

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EPFL Innovation Park
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Der EPFL Innovation Park feiert sein 25-jähriges Bestehen und zieht eine Bilanz, die für sich spricht. Das 1993 eingeweihte Gebäude A wurde durch rund zwölf weitere Strukturen ergänzt. Nun wird es zu Ehren von Claudine und Bernard Vittoz, den Gründern des EPFL-Wissenschaftsparks und grosszügigen Gönnern, umgetauft.

Der EPFL Innovation Park (EIP) zählt heute mehr als 2250 Angestellte, 26 grosse Unternehmen, 116 Start-ups sowie 75 unternehmerische Projekte im Anfangsstadium am Rande eines Campus mit rund 340 Laboren. Dies sind beeindruckende Zahlen, wenn man bedenkt, dass der Startschuss für den Wissenschaftspark vor gerade einmal 25 Jahren fiel.

Als EPFL-Präsident Bernard Vittoz 1991 die Stiftung des Wissenschaftsparks lancierte, war er ein Vorreiter. Er wollte einen Ort für die Förderung von Innovation und Technologietransfer schaffen, indem er Start-ups und Unternehmen in der Nähe des Universitätscampus sowie dessen Forscherinnen und Forscher und Studierenden ansiedelte.. 1993 wurde das Gebäude A als erste Infrastruktur eines heute 13 Gebäude umfassenden, fruchtbaren Mikrokosmos eingeweiht. So entstand der 2014 in EPFL Innovation Park umbenannte erste Wissenschaftspark der Schweiz.

Namensänderung

Das Gebäude A beherbergte in den letzten 25 Jahren mehr als 100 Start-ups und feiert nach einer gelungenen Renovation seinen Geburtstag mit einem neuen Namen. Zu Ehren von Bernard Vittoz und seiner Gattin Claudine, die der Stiftung kürzlich einen Teil ihres Vermögens vermachte, prangt nun ein Schild mit dem Namen Claudine und Bernard Vittoz am Gebäude. «Prof. Vittoz war ein Visionär, der sehr früh die Bedeutung der geografischen Nähe zwischen Forschung und Unternehmen erkannte», sagt Jean-Philippe Lallement, Generaldirektor der Fondation EPFL Innovation Park. Dank seines Willens und seines Charismas konnte das Projekt ins Leben gerufen werden und sich entwickeln. Seine Frau Claudine unterstützte ihn dabei nach Kräften.»

Für den EIP ist dieser Geburtstag auch eine Gelegenheit, sich weiterzuentwickeln, um attraktiv zu bleiben und bestmöglich auf die Bedürfnisse der verschiedenen Gruppen von Benutzern einzugehen. «Da der EPFL Innovation Park heute fast voll ist, müssen wir den Innovationsgeist der dort angesiedelten Unternehmen pflegen. Die Schaffung von Räumen für die Förderung des Austauschs und Kontaktmöglichkeiten steht im Zentrum unserer Tätigkeiten», erklärt Marc Gruber, Präsident der Fondation EPFL Innovation Park.

Unternehmer und Forscher sollen die Möglichkeit erhalten, sich nicht nur in formellem Rahmen häufiger zu treffen, sondern auch auf informelle Gelegenheiten zu setzen. Dies soll namentlich über die Bereitstellung von Begegnungsräumen oder Veranstaltungen erfolgen. Die Stiftung plant, einen wissenschaftlichen Lehrpfad zu erstellen, der zeigt, wie die in den EPFL-Laboren entstandenen Ideen ihren Weg auf den Markt gefunden haben. Oder die im Innovationspark und auf dem Campus tätigen Personen sowie die Besucherinnen und Besucher sollen mithilfe einer attraktiven und innovativen Gestaltung die Grünflächen zu nutzen.

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