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EPFL-Spin-off Lunaphore beschafft 23 Millionen Franken

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Das im Bereich der Entwicklung innovativer Geräte für die Krebsforschung und die Gewebediagnose spezialisierte EPFL-Spin-off Lunaphore hat die Beschaffung von 23 Millionen Franken im Rahmen einer Finanzierungsrunde der Serie C bekannt gegeben.

Das Start-up Lunaphore, das 2019 sein erstes Produkt auf den europäischen Markt gebracht hatte, kündigte eine neue Kapitalbeschaffung an. Mit den in der Serie-C-Runde beschafften 23 Millionen Franken steigt das Gesellschaftskapital auf insgesamt 34,3 Millionen. Das Unternehmen will insbesondere in den amerikanischen Markt und die Entwicklung neuer Produkte investieren.

« Mit dem 2019 auf den Markt gebrachten Gerät des Spin-offs dauert es statt mehrerer Stunden nur noch ein paar Minuten, um nach einer Biopsie die Tumorart festzustellen. »

Das junge, 2014 gegründete Unternehmen entwickelt auf einem Mikroflüssigkeitssystem basierende Gewebefärbemittel der neusten Generation. Mit seinem 2019 auf den Markt gebrachten Gerät LabSatTm dauert es statt mehrerer Stunden nur noch ein paar Minuten, um nach einer Biopsie die Tumorart festzustellen.

Die Kapitalbeschaffung wurde vom japanischen Investor PHC Holdings geleitet. Dieses weltweit tätige Unternehmen ist im Gesundheitsbereich aktiv und Eigentümer der auf Krebsdiagnosen spezialisierten Firma Epredia.

«Das Interesse weltweiter Gesundheitsakteure wie PHCHD unterstreicht die Relevanz und den Mehrwert der Technologie von Lunaphore und bestätigt das hohe Potenzial des Unternehmens, den Bereich der Gewebeanalysen von Grund auf zu verändern», betont Lunaphore-CEO Ata Tuna Ciftlik.

Nach Ansicht des Unternehmens wird ihm das Fachwissen und die schnelle Erweiterung des Netzwerks der PHC-Gruppe sowie die Fachkenntnis von Epredia im Bereich der anatomischen Pathologie helfen, an Bedeutung zu gewinnen und schneller zu wachsen.

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